
"Wer das Begleitheftchen zur neuen Decemberists-Rock-Oper durchblättert und sieht, auf welche Art und Weise die vier Protagonisten von Colin Meloys epischer Erzählung "The Hazards Of Love" gezeichnet wurden, muss sofort an Fairport Conventions ewige Sternstunde "Liege & Lief" von 1969 denken - und kommt sich dabei etwas komisch vor. Einerseits stellten die Decemberists auf allen bisherigen Alben großzügig ihre große Liebe zu Folk und Prog-Rock aus, andererseits darf man bezweifeln, dass Indie-Freunde ausgerechnet Fotheringay und Sandy Denny zu ihren Favoriten zählen und mit Konzeptalben zu ködern sind. Als Beispiel das zweiteilige "The Wanting Comes In Waves/Repaid": Nach etwa anderthalb Minuten ein massiver Arcade-Fire-Moment, später ein Black-Sabbath-Riff, dann ein neuer Song im Song und irgendwann in ganz weitem Bogen zurück zum Quasi-Refrain. Auch Pink Floyd und Led Zeppelin sind allgegenwärtig, doch Meloy sieht das große Ganze: "This album is the apotheosis of my obsession with british folk songs." Mal sehen, wer mitzieht."(spiegel.de)
Irgendwie muss ich sagen, dass mich Musikkritiken des Öfteren ehr aufregen und mich dazu bewegen, Hass zu bekommen, als die Lust auf das Album zubekommen.Obrige ist so eine...
Naja gibts leider auch, aber die Vorfreude auf das neue Album ist viel zu groß, als sich über so etwas ein Kopf zu machen.
Ab morgen Pre-listening bei Deezer
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